Emma Gismondi Schweinberger
Emma Gismondi Schweinberger

Artemide x Danese Milano Präsentation mit dem Dedalino Stiftehalter und dem Regenschirmständer Dedalo von Emma Gismondi Schweinberger
Emma Gismondi Schweinberger wurde 1934 in Cologna Veneta bei Verona geboren. Sie besuchte die Architekturfakultät in Mailand und schloss 1958 ihre Ausbildung in Innenarchitektur am Athenaeum in Lausanne ab. Anschließend ließ sie sich in Mailand nieder, wo sie als Architektin, Innenarchitektin und Designerin tätig war und sich der Gestaltung von Möbeln, Leuchten und Wohnaccessoires widmete. Sie starb am 13. Juli 2019 im ligurischen Arenzano.
Eine wichtige Station der Laufbahn von Emma Gismondi Schweinberger war die Zusammenarbeit mit Artemide, dem 1960 von Ernesto Gismondi und Sergio Mazza gegründeten italienischen Leuchten- und Designunternehmen. Für Artemide entwarf sie unter anderem die Leuchten Chi, Aminta und Jota sowie zahlreiche Möbel und Wohnaccessoires. Dazu gehören der Beistelltisch Giano Vano, der Regenschirmständer Dedalo, der Blumenständer Dedalotto und der Stiftehalter Dedalino.
Der Dedalino-Stiftehalter entstand 1966 und überträgt die charakteristische Form des größeren Dedalo-Regenschirmständers auf ein kompaktes Format. Der Entwurf verbindet eine klare, skulpturale Form mit einer praktischen Funktion und steht exemplarisch für den experimentellen Umgang mit Kunststoff, der das italienische Design der 1960er-Jahre prägte. Die heutige Neuauflage von Danese Milano basiert auf dem ursprünglichen Entwurf und wird aus Technopolymer gefertigt.
Auch international fand Gismondi Schweinbergers Arbeit Anerkennung. Ihre Entwürfe gehören unter anderem zur Designsammlung des Museum of Modern Art in New York und des Museum für Gestaltung in Zürich. Das MoMA führt den 1966 entstandenen Dedalo-Regenschirmständer in seiner Sammlung und würdigt Gismondi Schweinberger als italienische Designerin.


